Willkommen in den Lern- und Wissenswelten nach odyssee's end®


Hier finden Sie verschiedene Wissensgebiete so aufbereitet, dass Sie sich darin wie in einer kartierten Stadt selbstständig bewegen und Aufgaben bearbeiten können. Die zugeordnete Agenda zu einem Wissensgebiet ist dann so etwas wie eine "Guided Tour" durch die gewählte Wissenswelt, die Ihnen einen möglichen Weg durch das kartierte Wissensgelände zeigt. Das ist der Weg, den Sie gemeinsam mit anderen in einer Lern-/ Lehrveranstaltung gehen.
Andere, eigene Wege können Sie sich aber selbst überlegen und gehen. Die Kartierung hilft Ihnen dann dabei, immer zu wissen, wo Sie gerade sind und was das, was Sie da finden, sein kann.

Die "Kartierung" des jeweiligen Wissensgebiets basiert auf dem Informationsstrukturierungssystem odyssee's end® und wurde mit dessen "Werkzeugen" vorgenommen. Was man mit dem Instrument namens odyssee's end® alles machen kann und wie es funktioniert, finden Sie nachfolgend beschrieben.

Das Besuchen und Durchwandern der Wissens- und Lernwelten sollte Ihnen Anregung, Orientierung und Hilfe sein, wenn Sie sich mit den Inhalten einer Wissenswelt beschäftigen.

Dabei wünsche ich Ihnen mit allen, die an der Erstellung der Welten mitgewirkt haben, viel Freude.

Renate Girmes


Die Leistungen von odyssee's end® als Informationsstrukturierungssystem

1. Es werden beliebige Informationsinhalte zu Wissenswelten (unbegrenzt; z.B. disziplinäre, organisationale, systembezogene, aufgabenbezogene, … Wissenswelten) zusammengetragen und zwar so,

a. dass Informationsinhalte auf einer ersten Hauptebene auf neun basale Tätigkeiten und hinter ihnen stehende Aufgaben abgebildet werden. Die neun Tätigkeiten sind: 1. etwas erkennen; 2. aufmerken/ wahrnehmen; 3. teilnehmen; 4. herstellen; 5. in Gang halten; 6. handeln&sprechen; 7. urteilen; 8. denken; 9. entscheiden/verantworten/wollen.
Diese 9 Tätigkeiten und die hinter ihnen stehenden Aufgaben funktionieren als "relevante Orte", als kategorial bedeutsame Bezugspunkte, also als Topoi, die sich ergeben aus einer Kreuztabellierung von drei basalen Tätigkeitstypen und drei basalen Weltbereichen.
Die drei basalen Tätigkeitentypen sind:
- erkunden/ erschließen 1, 2, 3
- tun/machen 4, 5, 6
- reflektieren 7, 8, 9
Die drei basalen Weltbereiche sind:
- Raum/ Dinge 1, 4, 7
- Zeit/ Prozesse 2, 5, 8
- Bedeutung/Sprache 3; 6; 9

b. Jede der neun Topoi ist aufrufbar ausgestaltet und auf einer (aufgerufenen) nächsten (1 bis n) Differenzierungsebene in bis zu sechs Dimensionen entfaltbar.

c. Jede der entstehenden bis zu 54 (9x6) Dimensionen der ersten Differenzierungsebene ist ihrerseits aufrufbar ausgestaltet und umfasst wiederum bis zu sechs Subdimensionen, die dann ihrerseits Unterdimensionen haben können usw.

d. Jeder aufgerufene und in Dimensionen entfaltete Topos bildet das Zentrum eines "Referenzraumes", welcher sich aus den vier jeweils umliegenden Topoi bzw. den in festgelegter Weise auf die entstehenden Leerstellen umgeräumten Topoi ergibt.

e. Für den Referenzraum ergeben die vier nach dessen Bildung noch verbleibenden Topoi, in festgelegter Weise angeordnet, einen "Reflexionsraum".


2. Es werden und können beliebige Wissenswelten in Bezug auf ihre Entfaltung in Hinsicht auf die neun Topoi und deren Dimensionierung miteinander verbunden/ addiert bzw. abgeglichen werden (Wissensweltenverbund),

a. womit Redundanzen, Doppelungen und Überschneidungen aufgedeckt werden können
b. wodurch eine „Entschlackung“ miteinander verbundener Wissenswelten möglich wird
c. womit Komplementaritäten, Ergänzungen und Synergien aufgedeckt werden können
d. wodurch die intelligente Verbindung und Weiterentwicklung von einzelnen Wissenswelten und Wissensweltgefügen möglich wird.

Auf dieser Grundlage ist es möglich,"eingeräumtes" Wissen in Relation zu Aufgaben und Tätigkeiten so zu entfalten und in seinen Zusammenhängen zu zeigen, zu analysieren und zu nutzen, dass verschiedene weitere Leistungen möglich sind. Das sind die nachfolgend skizzierten Leistungen.


3. Es können relationale Entfaltungsdiagnosen für kategorial entfaltete und dimensionierte Wissenswelten so erstellt werden,

a. dass dabei Entfaltungswerte differenziert auf die neun Topoi bezogen ermittelt und in Zahlenwerten dargestellt werden können
b. dass dabei die ermittelten Entfaltungswerte in Hinsicht auf bis zu neun aus der Dimen¬sionierungsarbeit entwickelte Ressourcentypen zurückgeführt werden können
c. dass dabei summierend und differenzierend die Relevanz von Ressourcentypen für die neun einzelnen Entfaltungswerte bezifferbar wird
d. dass dabei ermittelte Entfaltungswerte und Ressourcenrelevanzen in Relation zu (subjektiven) Entfaltungseinschätzungen und Ressourcenverfügbarkeiten ge¬bracht werden können.

4. Das Verfahren ermöglicht durch die vorstehenden Schritte die Erstellung von relationalen Entfaltungsdiagno¬sen und Ressourcendiagnosen.

5. Durch die Verknüpfung von derartig relationalen Entfaltungs- und Ressourcendiagnosen sind differenzierte Entfaltungsbilanzen entwickelbar und darstellbar, die in Zahlenwerte überführt werden und auf deren Grundlage durch die damit vollzogenen (rechnerischen) Operationen Hinweise sowohl auf Problembereiche in untersuchten Welten/ Systemen sowie auch auf potenzielle Entfaltungsoptionen offen gelegt werden.

© Renate Girmes 2009